Yoga Institut Vienna - Reinhard Hridaya Scholze
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Werte


Yoga führt den Menschen stufenweise zur Freiheit.

Yoga als System für das Leben im Kosmos

Wir leben in einer Welt,
als Teil von einem oder mehreren Universen, wo der Hauptparameter des Geschehens die Entwicklung und Veränderung ist. Ich nenne das die Triebkräfte für Lebendigkeit. Die Entwicklung von anorganischen Substanzen hat auf unserem Planeten zu Leben und Geist geführt. Daraus lässt sich die Hypothese ableiten, dass Geist in anorganischen Substanzen bereits enthalten (sein könnte) ist. Dieses Thema wird unter WISSENSCHAFT später behandelt werden.

Es gibt zwei Grundsätze
für ethisch verantwortetes Handeln. Das sind:
entwicklungsorientiertes Verhalten
und
nicht-entwicklungsorientiertes Verhalten.

Wir wissen, dass Erstarrung und Unflexibiltät, heißt die Nichtentwicklung einer Spezies zum Untergang führt. Andererseits bewirkt die Entwicklungsfähigkeit und Flexibilität einer Lebensform Verwandlung.

Damit erübrigen sich alle moralischen Gebote und Verbote.
Yoga kennt nicht Gut und Böse und er ist auch nicht wertfrei, er nimmt das Leben in all seinen Entwicklungsstufen zum Maßstab.
Das Wissen darüber, was entwicklungsorientiertes Verhalten ist, erhalten wir durch die Sensibilität für das eigene SEIN und das eigene SELBST. Daraus leiten wir unser Verhalten im Zusammenleben mit anderen Menschen ab.

Der Yoga führt den Menschen zu ethischem Handeln.
Durch seine vielen Formen und Techniken erlangt die Yogini und der Yogi Sensibilität für Entwicklung, für entwicklungsorientiertes Verhalten und Handeln.

Der Yoga ist ein System,
das den Menschen so wie er ist - und nicht wie er zu sein glaubt - erfasst und seine Entwicklung fördert. Wer Yoga praktiziert, erkennt sehr schnell die eigenen Grenzen und lernt die Bedeutung dieser Grenzen kennen und lernt sie zu respektieren.
Durch das An-die-Grenzen-stossen und sie respektieren entstehen neue Lebens-Muster und Verhaltensweisen. Es kommt zu einem Prozess des Ent-grenzens.

Freiheit
Yoga löst eine Grenze nach der anderen auf. Yoga führt den Menschen Schritt für Schritt in seine Freiheit. Die Freiheit ist immer gebunden an Verantwortung, das heißt die zunehmende Freiheit führt zugleich zu mehr Verantwortung für sich selbst und seine Umwelt (siehe unten Kyoto-Protokoll). Umso weiter die Grenzen werden, umso weiter erstreckt sich die Verantwortung des Individuums.

 

Die Geheimnisse der alten Wissenschaft
des Yoga wurde uns überliefert von Sehern, Heiligen und Weisen. Durch ihre Meditation, Disziplin und Gebete wurde ein reicher Schatz an Weisheit zum Wohle der Menschheit angesammelt.

Yoga ist keine Religion.
Yoga verlangt nicht an einen bestimmten Gott zu glauben.
Jeder Mensch kann Yoga praktizieren gleich welcher Religion er anghört oder keiner angehört.

Yoga heißt und ist Vereinigung.
Yoga erfasst den gesamten Menschen und bewirkt die Gesundheit des Körpers, einen friedvollen Geist, Freude im Herzen und Freiheit für die Seele.

Yoga ist eine Wissenschaft.
Das bedeutet, dass für gezielte Fragestellungen ein konkretes Ergebnis vorhersagbar und überprüfbar ist. Es gibt keinen Glauben und keine Spekulation. Die Überlieferungen und Aussagen von Sehern, Heiligen, Weisen und die jüngeren wissenschaftlichen Erkenntnisse über Yoga, wurden erprobt und erfahren und sie sind bei entsprechender Yoga-Praxis wiederholbar.

Der Yoga lebt
heute sowohl von der überlieferten Tradition, nach der täglich in aller Welt Yoga praktiziert wird, als auch von der aktuellen, lebendigen Pflege der Yoga-Wissenschaften in Theorie und Praxis. Der Yoga ist eine alte, lebendige, immer junge Wissenschaft, von der wir seit rund 5000 Jahren greifbare Überlieferungen haben. Der Ursprung des Yoga geht mit Sicherheit noch viel weiter zurück.

Menschen nehmen heute an Yoga-Kursen teil,
praktiziren ASANAS (Körperpositionen), PRANAYAMA (Atem- und Energieregulierung) und MEDITATION. Und Yoga ist mehr als das, er geht darüber hinaus. Er ist eine Lebensform. Der Yoga und seine Lehre durchdringen die Handlungen, die Gedanken und die Sprache.

Westliche Bedürfnisse und Yoga
Seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit werden neue Yogamethoden entworfen und mit neuen Namen versehen. Diese neuen Namensgebungen deuten darauf hin, dass bestimmte Teile aus dem Yoga-System herausgehoben werden und die Yoga-Praxis sich auf diesen Teil konzentriert. Die alte indische Tradition den Yoga in seiner Ganzheit zu praktizieren wird verlassen. Dafür wird die Yoga-Praxis den Bedürfnissen der Menschen der westlichen Zivilisation angepasst.
Diese Bedürfnisse sind:

-
Leistungsdenken
-
Konkurrenzverhalten
-
Nicht-respektieren gegebener Grenzen
-
Betonung physischer Werte

Die Folge davon sind körperliche, psychische und energetische Schäden, die nach einigen Jahren dieser Yoga-Praktiken auftreten.



Im klassischen Astanga Yoga nach Patanjali,
wie er im Yoga Institut Vienna praktiziert wird, gelten folgende Grundsätze:

-
Sanftes Einnehmen von Asanas (Positionen)
-
Entwicklung der Energie durch Pranayama
-
Akzeptieren und einhalten der eigenen Grenzen
-
Konzentration auf die eigene Yoga-Praxis
-
Yoga ist kein Wettbewerb
-
Entwicklung aller 8 Stufen des Astanga Yoga

Yoga nach Patanjali ist ein 8-Stufen-Pfad
Drei Aspekte dieses 8-Stufen-Pfades sind Asanas, Pranayama und Mediation. Wer Astanga Yoga nach dem System des Patanjali praktiziert, merkt eines Tages, dass Yoga mehr ist. Die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert und die geistige Leistungsfähigkeit nimmt zu. Pratyahara, das Zurückziehen der Sinne und Dharana die Konzentration sind dafür verantwortlich.

Zwei weitere Aspekte sind YAMA und NIYAMA:

Yama zielt auf das Gemeinwohl u. spricht das ethische Bewusstsein an:

Ahimsa
umfassende Liebe (Gewaltlosigkeit)
Abhaya
Freiheit von Furcht
Satya
Wahrheit ist die Basis der Liebe
Asteya
Nichtbereichern an Gütern anderer
und allgemeinen Gütern
Brahmacharya
Maß halten, Enthaltsamkeit
Aparigraha
Loslassen, Nichtansammeln, Neidlosigkeit


Niyama: Verhaltensregeln zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung:

Shaucha Reinheit des Körpers als Grundlage
  fürWohlfühlen und Gesundheit
Santosha Zufriedenheit: Der Yogini, dem Yogi
  mangelt es an Nichts
Tapas Das brennende Verlangen ein Ziel zu erreichen
Svadhyaya Selbst-Studium, Erforschung des Selbst
Ishvara-Pranidhana Fähigkeit zur Hingabe, Grundvoraussetzung
  für Liebe


Diese ethischen Prinzipien finden wir in allen entwickelten Kulturen und es ist feststellbar, dass die grundlegenden Ansichten über das menschliche Zusammenleben übereinstimmen.

In der wertschätzenden Begegnung der Menschen in Liebe ist das Leben auf unserem Planeten ein Stück lebenswerter, als wenn wir darauf verzichten. Die Entwicklung des ethischen Bewusstseins ist einer der wesentlichen Inhalte des Yoga.

Samadhi / Glückseligkeit
Sollte eines Tages die wertschätzende Begegnung aller Menschen miteinander möglich sein, wäre das ein Zustand der mit dem Begriff Glückseligkeit beschrieben wird. Die seelischen Kräfte der einzelnen Menschen vereint in der Größe und Ganzheit einer Gesamt-Menschen-Seele würde die Einheit mit Purusha der kosmischen Seele bedeuten.

 

Umsetzung des Kyoto-Protokolls

Wie oben beschrieben nimmt mit fortschreitender Persönlichkeitsentwicklung des Individuums die Verantwortlichkeit für die Mitmenschen und die Natur zu. Demzufolge hat das Yoga Institut Vienna im Jahr 2006 seine Räumlichkeiten saniert und dabei die Wände, Decken und Böden isoliert. Diese Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlustes hat eine Energieeinsparung von mehr als 30% ergeben.

Darüber hinaus ist das Yoga Institut Vienna mit Energiesparlampen ausgestattet.

Damit hat das Yoga Institut Vienna die im Kyoto Protokoll vorgegebenen Reduzierung der Treibhausgase um 5,2% bis 2012 gegenüber 1990 erfüllt.

"Das Kyoto-Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz Kyoto in Japan) ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) der Vereinten Nationen mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Abkommen schreibt erstmals verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.
Die Zunahme dieser Treibhausgase ist überwiegend auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, insbesondere durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, Viehhaltung und Rodung von Wäldern. Die im Protokoll reglementierten Gase sind: Kohlenstoffdioxid (CO2, dient als Referenzwert), Methan (CH4), Distickstoffoxid (Lachgas, N2O), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW/HFCs), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW/PFCs) und Schwefelhexafluorid (SF6).
Das Protokoll sieht vor, den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer bis zum Zeitraum 2008-2012 um durchschnittlich 5,2 % gegenüber 1990 zu reduzieren."

Auszug aus Wikipedia.

 

 

 


Kyoto-Protokoll
siehe unten

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