Psychoneuroimmunologie
und Endokrinologie
Die Psychoneuroimmunologie und Endokrinologie beschäftigt
nicht eine bestimmte Wissenschaft, sondern ist ein wissenschaftliches
Feld, auf dem mehrere akademische Fachrichtungen forschend
tätig sind:
Seit etwa 30 Jahren befassen sich die Psychologie und Psychotherapie,
die Medizin mit ihren einzelnen Spezialgebieten wie der
Neurologie, der Immunologie und der Endokrinologie, die
Physiologie die Onkologie und die Chemie und Pharmakologie,
und andere mehr mit dem komplexen Bereich der Psychoneuroimmunologie
und Endokrinologie.
Die Psychoneuroimmunologie und Endokrinologie erforscht
die Wechselbeziehungen zwischen dem Nervensystem, dem Hormonsystem
und dem Immunsystem.
Das Immunsystem ist in der Lage, auf neurochemische Signale
vom Nerven- und Hormonsystem zu reagieren.
Umgekehrt wissen wir auch, dass Funktionen des Nerven- und
Hormonsystems von Produkten des aktivierten Immunsystems
beeinflusst werden.
Die Existenz dieser Wechselbeziehungen bedeutet, dass jedes
Verhalten auf eine Auswirkung auf das Immunsystem hat und
immunologische Prozesse auf das Verhalten wirken.
Die physiologischen und psychologischen Konsequenzen dieser
Interaktionen für die Aufrechterhaltung der Gesundheit
sind mit Yoga erkannt worden und daraus ist ein konsequentes
Verhaltenssystem entwickelt worden.
Seit mehr als 5000 Jahren bildet dieses Wissen die Grundlage
des allgemeinen Yoga und speziell des Hatha-Yoga und später
des Ashtanga-Yoga von Patanjali.
Das Chakrensystem entspricht dem Bau des endokrinen Systems
(Drüsenapparat). Pranayama (Atemregulierung) steigert
den Sauerstoffgehalt des Blutes und wirkt so kräftigend
und heilend auf das Immunsytsem und beruhigend auf das Nervensystem.
Asanas (Körperpositionen) wirken zentral auf die Wirbelsäule
und den Drüsenapparat und verbessern den Blutfluss
in den Blutgefäßen.
Dharananda (Meditation) wirkt beruhigend auf das vegetative
und zentrale Nervensystem und regulierend auf das Immunsystem.
Mit Yoga haben wir nicht nur ein komplettes und fertiges
Anwendungsprogramm um alle psychoneuroimmunologischen Prozesse
zu steuern, sondern auch die Möglichkeit, um die Fehlfunktionen
zu erkennen und zu korrigieren.

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